Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe, Katholische Basilika in Gustavo A. Madero, Mexiko
Die Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe ist ein Heiligtum in Gustavo A. Madero, Mexiko, das aus zwei Hauptgebäuden besteht: der alten Basilika im Kolonialstil und einem kreisförmigen Neubau. Der moderne Teil, entworfen vom Architekten Pedro Ramírez Vázquez, verfügt über ein zeltförmiges Dach mit offenem Grundriss und freistehenden Stützen, sodass Besucher von jedem Punkt aus das verehrte Bildnis sehen können.
Bischof Juan de Zumárraga ließ 1532 eine erste Kapelle am Hügel Tepeyac erbauen, nachdem der Indigene Juan Diego berichtet hatte, die Jungfrau Maria sei ihm erschienen. Die ursprüngliche Basilika wurde 1709 fertiggestellt, geriet aber im 20. Jahrhundert durch Absenkungen des Bodens in Schräglage, was den Bau des neuen Gebäudes notwendig machte.
Der Wallfahrtsort zieht jährlich mehr Besucher als jeder andere katholische Ort in der westlichen Hemisphäre, wobei viele Pilger auf Knien zum Altar gehen. Das Heiligtum bewahrt das Tilma von Juan Diego, ein grobes Kaktusfasergewebe, das nach der Überlieferung das Bildnis auf wundersame Weise zeigt und seit Jahrhunderten im Mittelpunkt der Verehrung steht.
Der Komplex ist täglich geöffnet und bietet Rampen sowie Rolltreppen für Besucher, die Schwierigkeiten beim Gehen haben. Ein bewegliches Laufband führt hinter dem Altar vorbei, sodass Pilger das Bildnis aus nächster Nähe betrachten können, ohne den Durchgang zu blockieren.
Die Augen auf dem Bildnis enthalten bei starker Vergrößerung winzige menschliche Gestalten, die Wissenschaftler seit den 1950er Jahren untersuchen. Diese Reflexion soll eine Szene aus dem Jahr 1531 darstellen, eingeprägt in die Irisfasern ohne erkennbare Maltechnik oder äußere Pigmentschicht.
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