Gustavo A. Madero, Verwaltungsbezirk im Norden von Mexiko-Stadt, Mexiko
Gustavo A. Madero ist eine Stadtgemeinde im nördlichen Teil von Mexiko-Stadt, die Wohnviertel, Gewerbegebiete und ländlich geprägte Randzonen miteinander verbindet. Die Gemeinde reicht von dicht besiedelten Straßen bis zu Hügeln, die noch Reste ursprünglicher Vegetation zeigen.
Die Stadtgemeinde wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts offiziell gebildet und nach einem führenden Akteur der mexikanischen Revolution benannt. Im Lauf der Jahrzehnte wuchs das Gebiet von einem ländlichen Rand zu einem stark bewohnten Teil der Hauptstadt.
Die Bewohner nutzen die Kirche von Guadalupe in Tepeyac, die innerhalb dieser Stadtgemeinde liegt und jährlich Millionen Pilger anzieht. Viele Straßenzüge tragen Namen aus der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung, was im Stadtbild immer wieder sichtbar wird.
Mehrere Metrostationen erschließen die Gemeinde und verbinden sie mit dem Zentrum der Stadt, sodass Besucher zwischen Wohngebieten und Pilgerstätten leicht wechseln können. Busse und Hauptstraßen kreuzen das Gebiet und erleichtern die Orientierung zwischen den verschiedenen Vierteln.
Im südlichen Teil der Gemeinde liegt der Hügel von Tepeyac, ein Ort, der schon vor der spanischen Eroberung religiöse Bedeutung hatte. Die heutige Basilika wurde auf demselben Gelände errichtet, was die Verbindung zwischen vorkolumbianischen und katholischen Traditionen zeigt.
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