Biscayne Bay, Küstenlagune in Südflorida, Vereinigte Staaten
Biscayne Bay ist eine Meereslagune in Südflorida, die sich über rund 56 Kilometer (35 Meilen) von der Stadtmitte Miamis im Norden bis zu naturgeschützten Gebieten im Süden erstreckt. Die Bucht trennt das Festland von einer Reihe schmaler Barriereinseln, die parallel zur Küste verlaufen und vor den Wellen des Atlantiks schützen.
Juan Ponce de León erreichte die Bucht im Jahr 1513 auf seiner Fahrt südlich von St. Augustine und nannte sie zunächst Chequescha. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte wandelte sich der Name, bis sich die heutige Bezeichnung durchsetzte.
Bei Bootsfahrten durch die Bucht sieht man häufig Seekühe, die hier in flachen Gewässern grasen und sich ausruhen. Diese sanften Tiere ziehen sich besonders in den wärmeren Monaten in geschützte Zonen zurück, wo sie oft gemeinsam in kleinen Gruppen anzutreffen sind.
Die Bucht eignet sich das ganze Jahr über zum Segeln, für Bootsausflüge, Schnorcheln und Schwimmen sowie für Sport- und Berufsfischerei. Bei Windstille bieten die flachen Gewässer ruhige Bedingungen, während bei Böen kleine Wellen entstehen können.
Ein flacher Sandgürtel namens Safety Valve fungiert als natürliche Bremse gegen Sturmfluten, die in die Bucht eindringen. Dieser Mechanismus leitet überschüssiges Wasser ab und mindert so Schäden an der Küste während tropischer Stürme.
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