Miami-Dade County, Verwaltungsbezirk im Südosten Floridas, USA.
Miami-Dade County ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten Floridas, der städtische Zentren wie Miami und Miami Beach, Vororte, landwirtschaftliche Flächen und die Everglades umfasst. Das Gebiet erstreckt sich von der Atlantikküste bis zu den Sümpfen im Inland und umfasst 34 eingemeindete Städte mit unterschiedlicher Bebauung und Landnutzung.
Das Verwaltungsgebiet wurde ursprünglich als Dade County nach einem Offizier aus dem Seminolenkrieg benannt und bestand seit dem 19. Jahrhundert. Nach einer öffentlichen Abstimmung im Jahr 1997 wurde der Name in Miami-Dade County geändert, um die internationale Bekanntheit der Stadt Miami widerzuspiegeln.
Wenn man die Straßen durchquert, hört man überall Spanisch, das von kubanischen Cafés bis zu kolumbianischen Bäckereien gesprochen wird und die alltägliche Kommunikation prägt. Die lateinamerikanische Prägung zeigt sich in der Musik, die aus den Geschäften hallt, in den Restaurants, die Gerichte aus verschiedenen Regionen servieren, und in den Festen, die das ganze Jahr über gefeiert werden.
Das öffentliche Verkehrsnetz verbindet die wichtigsten Stadtteile durch Metrorail-Züge und Buslinien, die von früh morgens bis spät abends verkehren. Viele Bereiche sind mit dem Auto einfacher zu erreichen, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Stadtteilen groß sein können.
Der Hafen von Miami ist der weltweit größte Anlaufpunkt für Kreuzfahrtpassagiere, von dem aus Schiffe in die Karibik und nach Südamerika ablegen. Der internationale Flughafen dient als wichtiges Drehkreuz für Flüge nach Lateinamerika und verbindet Nordamerika mit dem Süden des Kontinents.
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