Fontainebleau Miami Beach, Hotel im internationalen Stil in Miami Beach, Vereinigte Staaten
Das Fontainebleau Miami Beach ist ein Hotelkomplex an der Collins Avenue in Miami Beach, von Morris Lapidus entworfen und 1954 eröffnet. Bekanntestes Element ist ein großer geschwungener Turm mit weißer Fassade und wiederholten Reihen kleiner rechteckiger Fenster, der hinter einem niedrigeren Flachdachflügel mit Balkonen und einem von Säulen getragenen Vordach aufragt. Neben der Kurve steht ein hoher rechteckiger Riegel mit horizontalen Bändern in Stein farbe.
Morris Lapidus entwarf die Anlage im Jahr 1954 auf dem ehemaligen Grundstück von Harvey Firestone, einem bekannten Industriellen der Reifenbranche. Die Eröffnung brachte neue architektonische Ideen nach Miami Beach und zog in den folgenden Jahrzehnten prominente Gäste an.
Der Name des Hotels stammt vom Château de Fontainebleau, der französischen königlichen Residenz bei Paris. Die öffentlichen Bereiche dienten lange als Bühne: Frank Sinatra, Elvis Presley und Jerry Lewis traten hier auf, und der James-Bond-Film Goldfinger (1964) wurde im Hotel gedreht. 1977 überquerte der 72-jährige Seiltänzer Karl Wallenda auf einem 200 Meter langen Seil in über 50 Metern Höhe das benachbarte Hotel Eden Roc.
Das Gelände liegt direkt an der Collins Avenue mit mehreren Eingängen, wobei der Haupteingang zur Lobby führt. Die verschiedenen Bereiche wie Restaurants und Veranstaltungsräume verteilen sich über mehrere Etagen, daher hilft ein Plan bei der ersten Orientierung.
Eine freistehende Treppe im Innenbereich führt scheinbar nirgendwohin und wurde als künstlerisches Element in das Gebäude integriert. Diese Konstruktion ist heute ein beliebtes Fotomotiv und zeigt die spielerische Seite der Architektur jener Zeit.
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