Miami, Küstenmetropole in Florida, Vereinigte Staaten.
Miami erstreckt sich entlang der Atlantikküste mit modernen Wolkenkratzern an der Biscayne Bay und Wohnvierteln unter hoch aufragenden Palmen. Die Stadt teilt sich in verschiedene Bezirke auf, von den Strandpromenaden im Osten bis zu den Mangrovenwäldern und Feuchtgebieten im Westen, wo städtisches Leben in subtropische Natur übergeht.
Die Tequesta-Indianer bewohnten die Region während etwa zweitausend Jahren bis ins 18. Jahrhundert, als der gesamte Stamm nach Kuba übersiedelte. Als Stadt entstand Miami erst 1896 nach dem Bau der Eisenbahnlinie, die den Süden Floridas erschloss und eine neue Siedlungsperiode einleitete.
Im Stadtteil Little Haiti zeigt sich karibisches Erbe durch Lebensmittelmärkte, Kunstgalerien und authentische Restaurants, die traditionelle kreolische Gerichte servieren. Überall in der Stadt spiegelt sich lateinamerikanischer Einfluss im Alltag wider, von spanischer Sprache in öffentlichen Räumen bis zur kubanischen Kaffeehauskultur an fast jeder Ecke.
Das tropische Klima bringt heiße, feuchte Sommer und milde Winter mit sich, wobei Hurrikansaison von Juni bis November dauert. Der internationale Flughafen liegt etwa 13 Kilometer (8 Meilen) nordwestlich der Innenstadt und verbindet die Region mit Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa.
Hier findet sich die größte Sammlung von Art-Déco-Architektur Nordamerikas mit etwa achthundert erhaltenen Gebäuden aus den 1920er und 1930er Jahren. South Beach konzentriert den Hauptteil dieser farbenfrohen, pastellgetönten Fassaden auf wenigen Straßenzügen entlang des Ozeans.
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