Everglades-Nationalpark, Nationalpark in Südflorida, USA.
Everglades National Park ist ein subtropisches Schutzgebiet im südlichen Florida, das weite Grasebenen, dichte Mangrovenwälder und offene Wasserflächen umfasst. Das Gebiet erstreckt sich von der Festlandküste bis zur Florida Bay und bildet ein zusammenhängendes Ökosystem aus Süßwasser- und Salzwasserzonen.
Ernest F. Coe leitete in den 1920er Jahren eine Kampagne zum Schutz dieser Feuchtgebiete, die schließlich zur Einrichtung eines Nationalparks im Jahr 1947 führte. Dieser Park wurde als erstes Schutzgebiet der USA gegründet, das eine subtropische Landschaft bewahren sollte.
Ranger in den Besucherzentren des Parks zeigen oft lebende Beispiele kleiner Reptilien und erklären, wie frühe Bewohner der Region durch das seichte Wasser navigierten. Das Anhinga Trail Boardwalk am Royal Palm Visitor Center bleibt ein beliebter Weg für Besucher, die Watvögel und Alligatoren aus nächster Nähe beobachten möchten.
Besucher sollten ausreichend Trinkwasser mitbringen und Insektenschutz auftragen, da Moskitos besonders in den wärmeren Monaten zahlreich auftreten. Die verschiedenen Eingänge des Parks liegen weit auseinander, sodass eine vorherige Planung der Route sinnvoll ist.
Der Park schützt 36 bedrohte Tierarten, darunter das amerikanische Krokodil, den Florida-Panther und die westindische Seekuh. Diese drei Arten leben hier gemeinsam in einem der wenigen subtropischen Gebiete des Landes.
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