Kingston, Hauptstadt und Hafenstadt im Südosten Jamaikas
Kingston erstreckt sich entlang der Südostküste Jamaikas, geschützt durch die Halbinsel Palisadoes und mit den Blue Mountains als Hintergrund. Die Stadt besteht aus mehreren Vierteln, darunter das Geschäftsviertel im Zentrum, Wohngebiete in den Hügeln und das Hafengebiet am Wasser.
Die Stadt wurde 1692 nach einem Erdbeben gegründet, das Port Royal zerstörte, und entwickelte sich schnell zum Verwaltungs- und Handelszentrum der Insel. Später wurde sie zur Hauptstadt Jamaikas und spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Karibik.
Auf den Straßen und in den Parks hört man Reggae und Dancehall, und die Stadt gilt als Heimat dieser Musikstile, die überall im Alltag präsent sind. An den Wochenenden füllen sich die Märkte mit Verkäufern, die Obst, Gewürze und handgefertigte Waren anbieten, während die Menschen lebhaft miteinander plaudern und handeln.
Die internationale Flughafen Norman Manley verbindet die Stadt mit vielen Zielen, während der Hafen das ganze Jahr über Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe empfängt. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Dezember und April, wenn das Wetter trockener und angenehmer ist.
Das Gelände der Universität der Westindischen Inseln in Mona wurde im 18. Jahrhundert als Zuckerplantage genutzt, und einige alte Gebäude sind noch auf dem Campus zu sehen. Heute dient die Einrichtung als wichtigstes akademisches Zentrum für die gesamte Karibikregion und zieht Studenten aus vielen Inselstaaten an.
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