Virginia Key, Barriereinsel und Stadtviertel in Miami, Vereinigte Staaten.
Virginia Key ist eine Barriereinsel und ein Stadtteil Miamis, der etwa 350 Hektar Land zwischen Brickell und Key Biscayne umfasst und durch die Rickenbacker Causeway mit dem Festland verbunden ist. Der Ort beherbergt den Virginia Key Beach Park mit Wanderwegen, Radstrecken und Grünflächen sowie ein Marinelabor der Universität.
Die Insel erhielt ihren Namen 1849 von einem Kartographen der US Coast Survey, benannt nach einer neuen Passage, die durch Hurrikane in den 1830er Jahren entstanden war. Später wurde das Gebiet für verschiedene Zwecke entwickelt und ist heute ein wichtiger Erholungsort für Miami.
Der Strand war ab 1945 ein wichtiger Ort für Afroamerikaner, die dort ihre eigenen Freizeitaktivitäten gestalteten und eine Gemeinschaft aufbauten. Dieser Ort spielte eine rolle in Miamis Kampf um Gleichberechtigung und zeigt bis heute, wie Menschen den Raum für sich nutzten.
Das Gelände ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich und bietet Rad- und Wanderwege durch offene Landschaften. Der beste Besuchszeitpunkt ist der frühe Morgen oder späte Nachmittag, wenn der Platz weniger überlaufen ist.
Ein Marinelabor der Universität von Miami nutzt den direkten Zugang zu den Atlantik-Gewässern für regelmäßige Feldforschung und Wasserproben. Diese ständige wissenschaftliche Arbeit macht den Ort zu einem lebendigen Forschungszentrum, nicht nur zu einem Park.
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