Gran Piedra, Berggipfel in der Provinz Santiago de Cuba, Kuba
Die Gran Piedra ist ein Hügel in der Provinz Santiago de Cuba mit einem massiven Granitblock an ihrem höchsten Punkt. Der Felsen ist von einer bergigen Landschaft umgeben, die zum Schutzgebiet Baconao gehört.
Ende des 18. Jahrhunderts ließen sich französische Auswanderer in dieser Gegend nieder und bauten Kaffeeplantagen auf. Sie flohen vor der Sklavenrevolte in Haiti und brachten ihre Anbautechniken mit.
Der Ort ist eng mit dem Kaffeeanbau verbunden, wie die noch erhaltene Plantage La Isabelica zeigt, die von Besuchern besichtigt werden kann. Sie gibt Einblick in das Leben der Plantagenbesitzer und ihre Verbindung zur Landschaft.
Um zum Gipfel zu gelangen, führt ein Treppenpfad vom Parkplatz nach oben, was körperliche Anstrengung erfordert. Von oben hat man weite Blicke auf die Bergkette und die Küste.
Der Felsbrocken an der Spitze ist so schwer, dass er einer ganzen Bergbasis entspricht und seit Jahrhunderten an dem gleichen Ort sitzt. Geologen betrachten diesen Stein als seltenes Beispiel für natürliche Balance in dieser Region.
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