Santo Domingo, Hauptstadt im Nationalbezirk, Dominikanische Republik
Die dominikanische Hauptstadt erstreckt sich entlang der Karibikküste und vereint breite Alleen, gepflasterte Kolonialviertel und Hochhäuser am Ufer des Flusses Ozama. Palmengesäumte Uferpromenaden führen durch Wohnviertel mit farbigen Fassaden, während sich Geschäftsviertel mit Bürohochhäusern und Einkaufszentren hinter dem historischen Stadtkern erheben.
Bartholomäus Kolumbus gründete die Siedlung 1496 am östlichen Flussufer und machte sie zur ersten dauerhaften europäischen Verwaltungsstadt in der Neuen Welt. Von hier aus brachen spanische Expeditionen auf, die weitere Teile des Kontinents erkundeten und kolonisierten.
Merengue-Musik und Bachata erklingen in den Gassen der Altstadt, wo sich Einheimische auf öffentlichen Plätzen zum Tanzen treffen und Straßenmusiker den Rhythmus des Alltags prägen. In den Bars und Restaurants bleibt die Küche der Insel lebendig, während Rum und frittierte Tostones zu jeder Tageszeit angeboten werden.
Die Metro verbindet die wichtigsten Bezirke miteinander und ermöglicht eine schnelle Orientierung durch die ausgedehnte Stadt. Öffentliche Busse und Sammeltaxis, hier Guaguas genannt, fahren die Wohnviertel an, wo Haltestellen oft nicht fest markiert sind.
Der Alcázar de Colón aus dem Jahr 1510 ist die älteste erhaltene Vizekönigs-Residenz auf dem amerikanischen Kontinent und zeigt noch immer Originalräume mit Möbeln aus jener Epoche. Korallenstein bildet die tragenden Mauern, ein Material, das damals direkt aus dem Meer gewonnen wurde.
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