Fort Montagu, Kolonialfort in Nassau, Bahamas.
Das Fort Montagu ist eine Steinbefestigung am östlichen Ende des Hafens von Nassau mit vier Kanonen und massiven Kalksteinmauern. Die Anlage wurde für die Verteidigung der Hafeneingänge und zur Abwehr von Angriffen zur See errichtet.
Das Fort wurde 1741 unter der Leitung des Ingenieurs Peter Henry Bruce erbaut und war die erste Verteidigungsanlage auf New Providence Island. Während des Krieges der amerikanischen Kolonien wurde es 1776 zum Schauplatz einer Marineoperation.
Das Fort zeigt, wie die Briten ihre Kolonien in der Karibik schützten und welche Rolle Festungen im Alltag der Hafenstadt spielten. Heute können Besucher die massiven Mauern sehen, die den strategischen Standort und die Baustile dieser Zeit widerspiegeln.
Die Anlage ist täglich zugänglich und liegt an der East Bay Street, wo man leicht zu Fuß hingelangen kann. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da die steinigen Wege uneben sind und die Sonne stark scheint.
Die vier Kanonen stammen aus verschiedenen Zeiten und wurden nach historischen Angaben an der Festung positioniert. Manche Besucher merken nicht, dass die Kanonen nicht alle original sind, sondern einige später hinzugefügt wurden.
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