Guanahani, Tropische Insel auf den Bahamas
Guanahani ist eine Insel auf den Bahamas, die sich über rund 21 Kilometer erstreckt und an ihrer breitesten Stelle etwa 8 Kilometer misst. Die Küste bietet helle Sandstrände und flache Buchten, während das Innere von niedrigem Buschland und einigen kleinen Seen geprägt ist.
Christoph Kolumbus erreichte diese Insel am 12. Oktober 1492 als erste Station seiner Reise in die Karibik. Die damalige Bevölkerung, die Lucayan, verschwand in den folgenden Jahrzehnten durch Verschleppung und eingeschleppte Krankheiten nahezu vollständig.
Der Name Guanahani stammt aus der Sprache der Taíno und bezeichnet die Insel, wie sie vor der Ankunft europäischer Seefahrer genannt wurde. Heute erinnern archäologische Fundstellen an die Lebensweise der ersten Bewohner, die Fischfang und Ackerbau betrieben und mit benachbarten Gemeinschaften Handel führten.
Das Gerace Research Center bietet Wissenschaftlern und Studenten Unterkünfte und Arbeitsmöglichkeiten für Forschung in Meeresbiologie, Geologie und Archäologie. Die Einrichtung liegt an der Nordostküste und ist der wichtigste Anlaufpunkt für Besucher mit wissenschaftlichem Interesse.
Der Dixon Hill Lighthouse wurde 1887 errichtet und steht rund 49 Meter über dem Meeresspiegel. Er gehört zu den wenigen handbetriebenen Leuchttürmen weltweit, die noch heute für die Schifffahrt in Betrieb sind.
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