Anna Maria Island, Barriereninsel in Florida, Vereinigte Staaten.
Anna Maria Island ist eine Barriereinsel vor der Golfküste Floridas, die sich über rund elf Kilometer zwischen dem Golf von Mexiko und der Tampa Bay erstreckt. Drei separate Gemeinden teilen sich die Inselfläche, die von durchgehenden Sandstränden, niedrigen Wohnsiedlungen und vereinzelten Geschäftsvierteln geprägt ist.
George Emerson Bean ließ sich 1892 als erster dauerhafter Bewohner auf der Insel nieder und benannte sie nach seiner Frau. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Insel von einer isolierten Sandbank zu einem Urlaubsziel, wobei Brückenverbindungen zum Festland den Zugang ab den 1920er Jahren erleichterten.
Die Insel verzichtet auf Ampeln und Kreisverkehre, sodass Besucher auf Stoppzeichen und die ruhige Fahrweise der Einheimischen achten. An den Strandübergängen teilen sich Familien aus der Region die öffentlichen Zugänge mit Touristen, während Angler früh am Morgen ihre Plätze am Pier belegen.
Ein kostenloses Trolleybus-System verbindet die drei Ortsteile täglich und erleichtert die Fortbewegung ohne Auto. Die Strände sind über nummerierte öffentliche Zugänge erreichbar, die oft über begrenzte Parkplätze verfügen, sodass ein früher Start an Wochenenden hilfreich ist.
Die Insel wendet strenge Bauhöhenbeschränkungen an, die mehrstöckige Gebäude verhindern und eine niedrige Silhouette entlang der gesamten Küstenlinie bewahren. Diese Regelung entstand aus dem Wunsch der Gemeinden, den Charakter kleiner Strandorte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts zu erhalten, anstatt moderne Hochhausanlagen zuzulassen.
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