Wynwood, Unterhaltungsviertel und schwules Dorf in Miami, USA.
Wynwood ist ein Stadtviertel im nördlichen Teil Miamis, in dem frühere Lagerhallen und Fabrikgebäude heute Galerien, Boutiquen, Cafés und Bars beherbergen. Die Straßen sind gesäumt von bemalten Fassaden, offenen Höfen und Terrassen, auf denen sich Besucher zwischen den verschiedenen Orten bewegen.
In den 1950er Jahren war dieses Gebiet eine von puertoricanischen Einwanderern geprägte Industriezone mit Fabriken und Werkstätten. Ab Mitte der 2000er Jahre begannen Kunstprojekte und Galerien, leerstehende Räume zu nutzen und das Viertel nach und nach umzugestalten.
Das Viertel trägt seinen Namen nach einer ehemaligen Molkerei aus den 1920er Jahren. Viele Gebäudefassaden zeigen großformatige Arbeiten, die mehrmals im Jahr durch neue Werke ersetzt werden, sodass sich das Straßenbild regelmäßig verändert.
Viele Orte öffnen am späten Vormittag und bleiben bis spät abends zugänglich, wobei das Viertel am Wochenende besonders belebt ist. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet schattige Stellen unter Vordächern und an überdachten Durchgängen zwischen den Gebäuden.
Ein kleines Museum sammelt Zeugnisse zur Geschichte urbaner Wandmalerei und zeigt, wie sich Techniken und Materialien im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Einige Hinterhöfe beherbergen versteckte Installationen, die erst sichtbar werden, wenn man bestimmte Durchgänge durchquert.
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