De Leon Springs State Park, Naturquellen-Staatspark in DeLeon Springs, Florida, Vereinigte Staaten.
Der De Leon Springs State Park ist ein 253 Hektar großer State Park im Volusia County, Florida, um eine Quelle zweiter Größenordnung, die täglich etwa 20 Millionen Gallonen Wasser führt. Das Becken bleibt ganzjährig bei 22 °C und erreicht am Quelltopf eine Tiefe von 9,1 Metern. Am Eingang trägt eine cremefarbene Stuckmauer mit grauer Schindelabdeckung den Parkschriftzug aus dunklen Reliefbuchstaben neben einem weißen Torpfeiler mit der Nummer 601.
Menschen halten sich in diesem Gebiet seit Jahrtausenden auf, wie archäologische Funde alter Einbäume bezeugen. Diese Entdeckungen zeigen, dass die Quelle seit sehr langer Zeit ein wichtiger Ort für verschiedene Kulturen war.
Das Gebiet hieß Spring Garden und wurde nach der Ankunft der Jacksonville-, Tampa- und Key-West-Eisenbahn im Jahr 1886 in Ponce de Leon Springs umbenannt, um Touristen anzulocken. In den 1880er Jahren wurden die Quellen als Winterkurort mit angeblichen Heilkräften beworben und als Jungbrunnen bezeichnet. Die Ureinwohner, auf die die Spanier hier trafen, waren die Mayaca, Fischer, Jäger und Sammler, die sich von den Timucua unterschieden.
Der Park ist täglich zugänglich und bietet Möglichkeiten zum Schwimmen, Wandern und Bootfahren. Besucher sollten sich auf sonniges, warmes Wetter vorbereiten und Wasserschuhe tragen, da der sandige Boden scharf sein kann.
Das Restaurant Old Spanish Sugar Mill öffnete 1961, nachdem die Familie Schwarze das Mühlengebäude renoviert hatte, und ist seitdem durchgehend in Betrieb. Gäste backen Pfannkuchen auf Grillplatten, die in ihren Tisch eingelassen sind. Die Mühle hatte Colonel Orlando Rees errichtet, der die Plantage ab 1830 besaß und Floridas einzige wasserbetriebene Zuckermühle betrieb.
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