St. Augustine, Kolonialstadt in Florida, Vereinigte Staaten.
St. Augustine erstreckt sich entlang der nordöstlichen Küste Floridas zwischen der Matanzas Bay und dem San Sebastian River, wobei sich die Altstadt um die Plaza de la Constitución in einem sternförmigen Straßenmuster ausbreitet. Kopfsteingepflasterte Gassen verbinden historische Gebäude aus Muschelkalk mit modernen Geschäften, Restaurants und öffentlichen Parks entlang der Uferpromenade.
Pedro Menéndez de Avilés gründete die Stadt im September 1565 als erste dauerhafte europäische Siedlung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Kontrolle zwischen spanischen, britischen und schließlich amerikanischen Händen, wobei jede Macht ihre eigenen architektonischen und kulturellen Spuren hinterließ.
Die Gemeinde feiert das ganze Jahr über ihre spanische und minorkanische Herkunft durch Festivals, historische Nachstellungen und religiöse Prozessionen, die das alte Zentrum zum Leben erwecken. Einheimische pflegen koloniale Handwerkstraditionen in kleinen Werkstätten und Galerien, während Straßenmusikanten und Geschichtenerzähler regelmäßig auf den alten Plätzen auftreten.
Besucher können das historische Viertel zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb kurzer Entfernung zueinander liegen und die engen Gassen für Fußgänger gut geeignet sind. Der Strand liegt nur wenige Kilometer östlich auf Anastasia Island und bietet öffentliche Parkplätze sowie Erholungseinrichtungen entlang der weißen Sandküste.
Die Stadt bot einst versklavten Menschen aus britischen Kolonien Zuflucht, wobei Spanien bereits 1693 durch königliches Dekret allen Freiheit gewährte, die Florida erreichten. Manche dieser Freigelassenen gründeten Fort Mose nördlich der Stadt, das erste frei anerkannte afroamerikanische Gemeinwesen auf dem heutigen US-Territorium.
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