Tallahassee, Hauptstadt des Bundesstaates Florida, Vereinigte Staaten.
Die Hauptstadt von Florida liegt auf einer sanften Hügellandschaft mit dichter Vegetation und weit verstreuten Stadtteilen, die sich über ein großes Gebiet erstrecken. Backsteinbauten aus dem frühen 20. Jahrhundert stehen neben modernen Regierungsgebäuden, während ausgedehnte Grünflächen und Waldstücke das Stadtbild zwischen den bebauten Zonen unterbrechen.
Die Stadt wurde 1824 zur Hauptstadt Floridas gewählt, weil sie zwischen den damaligen Bevölkerungszentren Pensacola und St. Augustine lag. Während des Bürgerkriegs blieb sie als einzige Hauptstadt der Konföderation östlich des Mississippi unerobert.
Die beiden großen Universitäten prägen das Stadtleben das ganze Jahr über mit Sportveranstaltungen, Konzerten und einem regen Nachtleben in den Vierteln rund um den Campus. An Wochentagen füllen sich die Cafés und Bibliotheken mit Studenten, während am Wochenende die Parks und Märkte von Familien und Freizeitgruppen besucht werden.
Der öffentliche Busverkehr verbindet die wichtigsten Stadtteile und Universitätscampus miteinander, während die Stadt sich am besten mit dem Auto erkunden lässt. Zahlreiche Rad- und Wanderwege durchziehen die Umgebung und bieten Zugang zu Naturgebieten innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen.
Das rekonstruierte spanische Kolonialviertel Mission San Luis de Apalachee zeigt das Alltagsleben europäischer Siedler und der indigenen Bevölkerung im 17. Jahrhundert. Besucher können durch nachgebaute Gebäude gehen und sehen, wie beide Gemeinschaften damals auf demselben Gelände lebten und arbeiteten.
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