Chattahoochee River, Grenzfluss in Alabama und Georgia, Vereinigte Staaten.
Der Chattahoochee ist ein Fluss im Süden der Vereinigten Staaten, der sich über 690 Kilometer vom Norden Georgias bis zur Grenze zu Florida erstreckt und dabei die Trennlinie zwischen Alabama und Georgia bildet. Mehrere Stauseen unterbrechen den Lauf und schaffen verschiedene Abschnitte mit unterschiedlichen Wasserständen und Breiten entlang der gesamten Strecke.
Gemeinschaften der amerikanischen Ureinwohner siedelten entlang der Ufer und verwendeten die Granitfelsen am Wasser als Markierungen für ihre Territorien. Im 19. Jahrhundert entstanden Siedlungen an strategischen Punkten, später folgten Staudämme zur Energiegewinnung und Wasserversorgung.
Der Name leitet sich von der Sprache der Muskogee ab und bedeutet bemalte Felsen, eine Bezeichnung, die sich auf die Granitformationen entlang des Flusses bezieht. Fischer und Bootsfahrer teilen sich heute die Wasserfläche, wobei die Ufer an vielen Stellen als Orte für Picknicks und Tagesausflüge dienen.
Angelscheine sind je nach Bundesstaat unterschiedlich erforderlich, wobei für Alabama und Georgia jeweils eigene Genehmigungen gelten. Viele Uferbereiche lassen sich mit dem Auto erreichen, während andere Abschnitte nur vom Wasser aus oder über Wanderwege zugänglich sind.
Das Flusssystem beherbergt mehr Fischarten als jedes andere Einzugsgebiet der Golfküste östlich des Mississippi, was für Angler und Biologen gleichermaßen interessant ist. Unter den Arten finden sich auch seltene Süßwassermuscheln, die nur in wenigen Wasserläufen des Südostens vorkommen.
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