Polio Hall of Fame, Gedenkskulptur am Roosevelt Warm Springs Institut, Georgia, Vereinigte Staaten.
Die Polio Hall of Fame ist eine Sammlung von siebzehn Bronzebüsten, die an einer weißen Marmorwand in der Roosevelt Warm Springs Institution in Georgia, USA, befestigt sind. Jede Büste zeigt eine Person, die zur Erforschung und Bekämpfung der Kinderlähmung beigetragen hat, und ist von einer erklärenden Tafel begleitet.
Das Denkmal wurde 1958 von der Georgia Warm Springs Foundation in Auftrag gegeben, um zwei Jahrzehnte der National Foundation for Infantile Paralysis zu würdigen. Es dokumentiert die wichtigsten Fortschritte im Kampf gegen die Krankheit vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Entwicklung des Impfstoffs.
Die Büsten zeigen sowohl Wissenschaftler als auch die Organisatoren, die ihre Arbeit erst möglich gemacht haben, darunter Franklin D. Roosevelt und Basil O'Connor als einzige Nicht-Wissenschaftler. Das macht den Ort zu einem seltenen Denkmal, das medizinische Forschung und politisches Engagement gleichzeitig würdigt.
Die Büsten sind auf Augenhöhe angebracht, sodass man sie bequem von Nahe betrachten kann, und die Tafeln sind gut lesbar. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um alle Texte zu lesen, da sie zusammen ein vollständiges Bild der Geschichte der Poliobekämpfung ergeben.
Unter den Geehrten befinden sich sowohl europäische als auch amerikanische Pioniere, was zeigt, dass der Kampf gegen die Kinderlähmung ein internationales Gemeinschaftsprojekt war. Besonders auffällig ist die Büste von Jonas Salk, der erst kurz vor der Einweihung des Denkmals seinen Impfstoff vorgestellt hatte.
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