Eleanor Roosevelt School, U.S. community school in Warm Springs, Georgia
Die Eleanor Roosevelt School ist ein historisches Schulgebäude in Warm Springs, Georgia, das nach Colonial-Revival-Stil erbaut wurde und ausgewogene Fenster, einfache Säulen und einen einladenden Eingang aufweist. Das Gebäude wurde 1936 fertiggestellt und war die letzte Schule, die mit Mitteln des Julius Rosenwald Fund errichtet wurde, und diente Schülern der Klassen 1 bis 8 in ländlichen Gegenden.
Das Gebäude wurde 1936 fertiggestellt und war Teil der Rosenwald-Schulbewegung, die zwischen 1912 und 1937 fast 5.000 Schulen zur Verbesserung der Bildung für afroamerikanische Kinder errichtete. Präsident Franklin D. Roosevelt unterstützte das Projekt persönlich, besuchte die Eröffnung 1937 und trug sogar einen eigenen Scheck zur Finanzierung bei.
Die Schule ist nach Eleanor Roosevelt benannt, der Ehefrau von Präsident Franklin D. Roosevelt, was ihre Bedeutung als Symbol für Bildungsfortschritt unterstreicht. Der Name spiegelt den Glauben an bessere Chancen für afroamerikanische Kinder in einer Zeit der Rassentrennung wider.
Das Gebäude wird derzeit nicht als reguläre Schule genutzt, ist aber für Besucher zugänglich, die sich für lokale Geschichte interessieren und die Restaurierungsbemühungen verfolgen möchten. Die Georgia Trust arbeitet an der Stabilisierung des Äußeren, dem Austausch des Daches und der Fenster, wobei regelmäßig Aktualisierungen auf der Website des Projekts verfügbar sind.
Das Gebäude wurde 1940 mit zwei Dioramen auf der American Negro Exposition in Chicago ausgestellt und würdigte seine Bedeutung als Beispiel für Fortschritt in der afroamerikanischen Bildung. Diese Ausstellung zeigte die Leistungen und Beiträge von Afroamerikanern in verschiedenen Bereichen und machte die Schule zu einem anerkannten Wahrzeichen der Bildungsgeschichte.
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