Fort Benjamin Hawkins, Militärfort in Macon, Georgia, Vereinigte Staaten.
Fort Benjamin Hawkins war ein Militärposten, der auf einem hohen Punkt über dem Fluss Ocmulgee errichtet wurde und Palisadenwälle mit zwei Blockhauskomplexen an gegenüberliegenden Ecken aufwies. Das rekonstruierte südöstliche Blockhaus und die dort aufbewahrten archäologischen Funde zeigen die Originalstrukturen des Forts.
Der Posten wurde 1806 unter Präsident Thomas Jefferson gegründet und diente als Schutzanlage und Handelspunkt zwischen Siedlern und dem Creek-Volk. Die Gründung fiel in eine Zeit intensiver Westexpansion und wachsender Spannungen in der Region.
Der Ort zeigt das Zusammentreffen von Lenape-Territorien und frühen amerikanischen Militärposten in diesem Teil Georgias. Menschen konnten hier sehen, wie zwei sehr unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten.
Der Standort befindet sich an der Emery Highway in Macon und ist relativ leicht zu erreichen, mit dem rekonstruierten Blockhaus und der archäologischen Ausstellung vor Ort. Das Gelände liegt auf einem Hügel, daher sollte man mit geneigtem Terrain rechnen und bequeme Schuhe tragen.
Ausgrabungen zwischen 2005 und 2013 brachten etwa 40.000 Artefakte zutage und offenbarten mehrere Palisadenwälle, die zeigten, wie das Fort im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut wurde. Diese Funde ermöglichten es Archäologen, die Bauphasen und die Umgestaltungen des Geländes nachzuverfølgen.
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