Cumberland Island National Seashore, Nationale Küste der Vereinigten Staaten in St. Marys, Georgia.
Das Cumberland Island National Seashore ist ein Küstenschutzgebiet an der Atlantikküste mit etwa 10.000 Hektar unerschlossener Strände, Waldlandschaften und Salzmarschlandschaften. Das Gebiet erstreckt sich über breite Sandflächen, dichte Baumbestände und tideabhängige Feuchtgebiete, die das Ökosystem prägen.
Das Schutzgebiet wurde 1972 gegründet und bewahrt Überreste von Siedlungen der Ureinwohner, spanischen Missionen und Herrenhäusern der Familie Carnegie aus dem 19. Jahrhundert. Diese Strukturen dokumentieren lange Perioden menschlicher Präsenz und verschiedener Kulturen auf der Insel.
Das Inselmuseum zeigt Gegenstände aus der Zeit der Timucua-Indianer und der Familie Carnegie, die verschiedene Epochen der Inselbewohnung dokumentieren. Die Artefakte erzählen von unterschiedlichen Menschen, die diesen Ort über Jahrhunderte hinweg bewohnt haben.
Zum Erreichen der Insel ist eine Fährüberfahrt von St. Marys erforderlich, für die vorab Reservierungen nötig sind. Besucher sollten ihre eigenen Lebensmittel und Wasser mitbringen, da an Ort und Stelle keine Versorgungsmöglichkeiten bestehen.
Das Gebiet beherbergt eine Population wilder Pferde, die frei über Strände, Wälder und Marschlandschaften stromern. Diese Tiere sind ein besonderes Merkmal der Insel und können bei Erkundungen häufig beobachtet werden.
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