Fort Wagner, Bürgerkriegsfort in South Carolina
Fort Wagner war eine Erdschanze aus Erde und Sandsäcken auf Morris Island in South Carolina, die während des Bürgerkriegs errichtet wurde. Die Struktur bestand aus dicken Wällen und Geschützpositionen, die eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Küste spielten.
Konföderiertentruppen errichteten die Festung, um Charleston vor Angriffen vom Meer zu schützen. Im Juli 1863 führten Unionstruppen mehrere Angriffe durch, bei denen ein Regiment mit überwiegend afroamerikanischen Soldaten schwere Verluste erlitt.
Der Name des Forts erinnert an afroamerikanische Soldaten, die im 19. Jahrhundert unter schwierigen Bedingungen kämpften. Ihr Einsatz zeigte vielen Zweiflern, dass sie im Kampf genauso tapfer waren wie andere Truppen.
Die Überreste liegen heute unter Wasser und Sand verborgen, sodass keine sichtbaren Spuren zu sehen sind. Der Standort gehört zum Fort Sumter National Monument, wo Besucher mehr über die Ereignisse auf den nahe gelegenen Inseln erfahren können.
Ein Soldat namens William Harvey Carney wurde ausgezeichnet, weil er die Flagge während des Kampfes schützte, obwohl er verwundet war. Sein Mut wurde zum Symbol für den Kampf um Freiheit und zeigte die Entschlossenheit der Soldaten.
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