Province of South Carolina, Britische Kolonie in Charleston, Amerika.
Die Provinz Südkarolina erstreckte sich von der Atlantikküste zu den Appalachen und war großflächig von Wäldern bedeckt. Das Territorium war durch Flüsse durchzogen, die Siedlungen und den Handel miteinander verbanden.
Im Jahr 1712 spaltete sich die ursprüngliche Provinz Carolina in zwei eigenständige Gebiete auf, wobei Charleston zur Hauptstadt der neuen Provinz Südkarolina wurde. Diese Teilung entstand durch die Schwierigkeiten, ein so großes Gebiet zu verwalten.
Die anglikanische Kirche hatte offiziellen Status in der Kolonie und prägte das religiöse Leben. Plantagen für Reis und Baumwolle bestimmten die Wirtschaft und Gesellschaftsstruktur der Region.
Die koloniale Verwaltung operierte durch ein Pfarrersystem, wobei lokale Versammlungen Gemeindeangelegenheiten und Steuern verwalteten. Besucher sollten verstehen, dass diese dezentralisierte Struktur das tägliche Leben in verschiedenen Regionen prägte.
Acht Lords Proprietors erhielten Landrechte von König Karl II und bildeten eine private Gesellschaft zur Verwaltung des Territoriums bis 1719. Dieses System der Privateigentümerschaft war ungewöhnlich und prägte die frühe Kolonialpolitik der Region.
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