Burgwin-Wright House and Gardens, Koloniales Hausmuseum in Wilmington, Vereinigte Staaten.
Das Burgwin-Wright House ist ein Herrenhaus aus der Kolonialzeit in Wilmington mit Zimmern voller Möbel und Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das Anwesen erstreckt sich über zwei Hektar mit einem separaten Küchenhaus und sieben verschiedenen Gartenbereichen.
John Burgwin, in Cambridge ausgebildeter Kaufmann und Provinzbeamter, kaufte 1769 die Ecke Market und Third Street, wo seit 1744 das Hauptgefängnis von Wilmington stand, damals „gaol“ geschrieben. Dort ließ er um 1770 sein Stadthaus errichten und bewohnte es wohl ab 1771; er nutzte es für Geschäfte und Gesellschaften. Der Kauf durch Wright 1799 ist in der Quelle nicht belegt.
John Burgwin ließ das Haus bauen, um Geschäftspartner und Standesgenossen zu beeindrucken, denn über Gewinne zu sprechen galt als unhöflich; Reichtum zeigte man über Haus und Einrichtung. Empfangen wurden wohlhabende Familien, Geschäftspartner und Kaufleute, die in den wärmeren Monaten nach Wilmington kamen.
Besucher können das Haus von Montag bis Samstag mit Führungen besichtigen. Das Grundstück kann auch für private Veranstaltungen und Hochzeiten reserviert werden.
Der Kellerbereich bewahrt die ursprünglichen Steinmauern und Zellen aus der Zeit, als das Gebäude als Gefängnis der Stadt diente. Diese Räume geben einen direkten Einblick in das frühere Leben des Ortes.
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