USS North Carolina, Schlachtschiffmuseum in Wilmington, Vereinigte Staaten
Die USS North Carolina ist ein Museumsschiff in Wilmington, Vereinigte Staaten, das als schwimmende Gedenkstätte am Ufer des Cape Fear River liegt. Neun Decks verbinden sich durch schmale Durchgänge und Treppen, die vom Maschinenraum bis zu den Geschütztürmen führen.
Auf Kiel gelegt am 27. Oktober 1937 auf der New York Navy Yard und am 9. April 1941 in Dienst gestellt, wurde das Schiff am 15. September 1942 vor Guadalcanal vom japanischen U-Boot I-19 torpediert; fünf Besatzungsmitglieder starben, 23 wurden verletzt, doch der Wassereinbruch wurde eingedämmt und die Schlagseite von bis zu 5,6 Grad in etwa sechs Minuten ausgeglichen. 1960 aus dem Naval Vessel Register gestrichen, entging es durch eine Erhaltungskampagne der Abwrackwerft und wurde 1962 in Wilmington als Museum eröffnet.
Der Spitzname des Schiffs, „Showboat“, stammt von den langen Werftzeiten, die es in heimischen Gewässern und in der Presse hielten, und vom Scherz der Besatzung, die USS mit USO verband. Die Ausstellungen behandeln den Torpedotreffer des japanischen U-Boots I-19 von 1942, bei dem fünf Männer starben und 23 verletzt wurden, sowie die 15 Battle Stars im Pazifik.
Besucher sollten mindestens zwei Stunden einplanen und festes Schuhwerk tragen, da viele Leitern und Schwellen zu überwinden sind. Ein begleitender Audioguide erklärt die Funktion der Räume, während man durch die engen Gänge zwischen den Decks navigiert.
Ein Rundweg umgibt das gesamte Schiff auf Höhe der Wasserlinie und gibt Einblick in die Form des Rumpfes und die Anordnung der Panzerung. Mehrere Geschütztürme lassen sich von innen betreten, sodass man die Mechanik der Ladevorrichtungen aus nächster Nähe sehen kann.
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