Alamere Falls, Küstenwasserfall im Point Reyes National Seashore, Vereinigte Staaten.
Alamere Falls ist ein Küstenwasserfall in Point Reyes National Seashore, nördlich von San Francisco, wo frisches Wasser direkt ins Meer fällt. Die Kaskade stürzt etwa 12 Meter (40 Fuß) über eine senkrechte Schieferklippe und bildet einen feinen Sprühnebel, der über die felsigen Vorsprünge und den Sandstrand darunter schwebt.
Die Küstenlinie um den heutigen Wasserfall wurde 1962 als Nationalpark geschützt, nachdem Gesetzgeber die rasche Bebauung in der Region stoppen wollten. Vor dieser Ausweisung nutzten die Coast Miwok und andere Gruppen das umliegende Land jahrhundertelang für Jagd, Fischfang und Sammlung.
Der Name Alamere stammt von einem Landbesitz aus dem 19. Jahrhundert, und heute wandern Besucher oft in kleinen Gruppen über den schmalen Strand unterhalb der Kaskade. Viele bleiben eine Weile, um den Wechsel der Gezeiten zu beobachten oder das kühle Wasser zu spüren, wenn es direkt auf den Sand trifft.
Der Weg vom Palomarin-Ausgangspunkt führt etwa 21 Kilometer hin und zurück über unbefestigte Pfade, die besonders nach Regen rutschig werden können. Festes Schuhwerk und genug Trinkwasser sind notwendig, da es entlang der Strecke kaum Schatten oder Einrichtungen gibt.
Alamere Creek bildet flussaufwärts drei kleinere Kaskaden, bevor das Wasser die Hauptklippe erreicht. Diese Konfiguration macht den Wasserfall zu einem von nur zwei in Kalifornien, die direkt vom Festland ins Meer stürzen, ohne vorher einen Strand zu überqueren.
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