Woodward’s Gardens, Vergnügungspark und Zoo im Mission District, San Francisco, Vereinigte Staaten
Woodward's Gardens war eine vierstöckige Unterhaltungsanlage in San Francisco, die zwischen Mission und Valencia Street ein Museum, eine Kunstgalerie, einen Zoo und ein Aquarium kombinierte. Das Gelände verfügte über Seen, Wasserfälle, Gewächshäuser, Schaukeln und Karussells, die auf einem circa vier Hektar großen Areal verteilt waren.
Robert B. Woodward, ein wohlhabender Unternehmer aus der Goldrausch-Ära, eröffnete diese Anlage im Mai 1866 als Ort der öffentlichen Unterhaltung. Das Gelände blieb bis 1891 in Betrieb, bevor es später aufgelöst wurde.
Der Ort war ein Ort der öffentlichen Bildung, an dem Menschen Kunstwerke, Tierdisplays und wissenschaftliche Sammlungen sehen konnten. Die Gärten zogen Menschen aller Gesellschaftsschichten an, die sich informieren und unterhalten wollten.
Das Gelände war an sonnigen Tagen besonders angenehm, da schattige Bereiche vorhanden waren, um sich vor der Hitze zu schützen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da es viel zu Fuß zu erkunden gab und die Wege über das gesamte Grundstück verteilt waren.
Das Gelände beheimatete Monarch, einen der letzten wild eingefangenen Grizzlybären Kaliforniens, der Anfang November 1889 debütierte. Das Tier zog sofort große Menschenmengen an und wurde schnell zur berühmtesten Attraktion des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.