South of Market, Stadtviertel und Schwulenviertel in San Francisco, USA
South of Market ist ein Stadtviertel in San Francisco, das sich von der Market Street bis zur Bucht erstreckt und eine Mischung aus Kunstgalerien, Technologie-Unternehmen und modernen Wohngebäuden beherbergt. Die Gegend ist dicht besiedelt und bietet breite Straßen, zahlreiche Restaurants, Läden und öffentliche Plätze zum Verweilen.
Nach dem Erdbeben von 1906 wandelte sich die Gegend von einem Wohngebiet mit Herrenhäusern zu einem Industrie- und Gewerbegebiet mit breiten Straßen für Handelsverkehr. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Viertel zu einem Zentrum für Kunstschaffende und später zu einem wichtigen Ort für die LGBTQ+-Gemeinschaft.
Das Viertel war lange Zeit das Zentrum der Lederkultur und Schwulenszene San Franciscos, mit Bars und Clubs, die bis heute den Charakter des Ortes prägen. Besucher können diese Geschichte in den Geschäften und sozialen Räumen spüren, die weiterhin ein wichtiger Treffpunkt für die Gemeinschaft sind.
Das Viertel ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, mit mehreren Buslinien und BART-Stationen, die direkte Verbindungen ins Zentrum bieten. Besucher finden es hilfreich, flache Schuhe zu tragen und sich Zeit für das Erkunden der Nebenstraßen zu nehmen, wo sich viele Restaurants und Geschäfte verbergen.
Die jährliche Folsom Street Fair im September ist ein großes Straßenfest, das von der Leder- und Fetischkultur des Viertels geprägt wird und bedeutende Mittel für lokale Wohltätigkeitsorganisationen sammelt. Das Fest zieht Besucher aus der ganzen Welt an und ist tief in der Geschichte des Viertels verwurzelt.
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