Parkfield, Streusiedlung in Monterey County, Kalifornien, USA
Parkfield ist eine kleine unincorporated Community in Monterey County, Kalifornien, die im Cholame Valley an der San-Andreas-Verwerfung liegt. Die Siedlung wird von Hügelland mit Eichen geprägt, mit einem kleinen Bach namens Little Cholame Creek und nur etwa 18 Bewohnern, die hauptsächlich Rinder und Pferde aufziehen.
Das Gebiet war ursprünglich die Heimat der Salinan-Völker und später Heimstättensiedler, wobei die erste Ansiedlung im 19. Jahrhundert Russelsville hieß, bevor sie in Parkfield umbenannt wurde. Die Stadt wuchs schnell durch Bergbau- und Ölaktivitäten bis 1899, als etwa 900 Menschen dort lebten, aber nach den 1920er Jahren verließen die meisten Einwohner die Gegend, als die Ressourcen erschöpft waren.
Parkfield trägt seinen Namen von den vielen Bäumen und offenen Flächen, die einst an einen Park erinnerten. Heute prägt die Ranching-Kultur das Leben hier, mit Familien, die Rinder und Pferde halten und regelmäßig Brandings und Rodeos durchführen, die die ländlichen Traditionen lebendig halten.
Besucher sollten wissen, dass Parkfield ein sehr kleiner Ort ist, der sich auf Seismologie spezialisiert hat, daher sollte man mit eingeschränkten Annehmlichkeiten rechnen. Die beste Zeit zum Besuch sind die Monate Mai und Juni, wenn das Wetter warm und trocken ist und lokale Festivals wie Bluegrass-Musik und Rodeos stattfinden.
Ein Brückenbauwerk aus den 1930er Jahren zeigt ein bemerkenswertes Zeichen von aseismischem Kriechen, wobei sich die Pfeiler um mehr als 5 Fuß (1,5 m) auseinander bewegt haben, ohne dass dabei große Erdbeben aufgetreten sind. Dieses sichtbare Merkmal verdeutlicht, wie sich die tektonischen Platten hier kontinuierlich und unmerklich verschieben.
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