Golden Gate, Natürliche Meerenge bei San Francisco, Vereinigte Staaten
Das Golden Gate ist eine Meerenge zwischen der Bucht von San Francisco und dem Pazifischen Ozean in Kalifornien. Die etwa 5 Kilometer lange Wasserstraße wird von steilen Klippen auf beiden Seiten begrenzt, wobei die Hauptfahrrinne bis zu 90 Meter Tiefe erreicht.
Captain John C. Fremont benannte die Meerenge 1846 Golden Gate, inspiriert von der Form und dem Handelsversprechen der Region. Der Durchgang gewann nach der Entdeckung von Gold in Kalifornien 1848 als Einfahrt für Schiffe mit Glückssuchern aus aller Welt rasch an Bedeutung.
Der Name entstand 1846 durch Captain John C. Fremont, der sich vom Goldenen Horn am Bosporus inspirieren ließ. Vor den frühen europäischen Kontakten nutzten die Ohlone und andere Küstenvölker die umliegenden Gewässer für Fischfang und Handel.
Die Strömungen im Kanal können sehr stark sein, besonders während des Gezeitenwechsels, was die Navigation für Schiffe erschwert. Beobachten lässt sich das Geschehen am besten von erhöhten Aussichtspunkten entlang der Küstenlinie oder vom Wasser aus bei Bootstouren.
Dichte Nebelfelder ziehen durch die Meerenge, wenn warme Innenluft auf kaltes Meerwasser trifft, was regelmäßig die Sicht einschränkt. Diese Bedingungen haben den Schiffsverkehr über Jahrhunderte hinweg beeinflusst und prägen noch heute das Klima der Region.
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