Fillmore, Historisches Viertel in San Francisco, USA.
Das Fillmore District ist ein Viertel in San Francisco, das sich vom Zentrum aus in Richtung der Bucht erstreckt und von Japantown im Osten und Pacific Heights im Norden begrenzt wird. Es besteht aus mehrstöckigen Wohnbauten, vielen kleinen Läden und Restaurants, die das Straßenbild prägen.
Nach dem Erdbeben von 1906 in San Francisco wurde das Viertel zu einem Siedlungsgebiet, da es nur minimale Schäden erlitt und sich schnell als Wohnort entwickelte. Seine zentrale Lage half vielen Menschen, die ihre Häuser verloren hatten, einen neuen Anfang zu finden.
Das Viertel war in den 1940er und 1950er Jahren ein Zentrum für Jazz-Musikerinnen und -Musiker, die in zahlreichen Clubs auftraten und dem Ort seinen Namen als "Harlem des Westens" gaben. Diese musikalische Tradition prägt bis heute das Gesicht des Viertels und zieht Besucherinnen und Besucher an, die nach Spuren dieser Vergangenheit suchen.
Das Viertel lässt sich gut mit mehreren Buslinien erreichen, darunter die Linien 1, 2, 3, 4, 22 und 38, die zu anderen Teilen der Stadt führen. Am besten erkundet man das Viertel zu Fuß, um die verschiedenen Blöcke, Läden und Restaurants in eigenem Tempo zu entdecken.
Die Fillmore Auditorium wandelte sich von einer Tanzstation in den 1960er Jahren zu einer Hauptbühne für psychedelische Rock-Auftritte um. Das Gebäude zeigt heute noch Spuren dieser experimentellen Musikszene und zieht Musikfans an, die diese ära erkunden möchten.
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