Oakland City Hall, Städtisches Verwaltungsgebäude in der Innenstadt von Oakland, Vereinigte Staaten.
Das Oakland City Hall ist ein 1914 fertiggestelltes Verwaltungsgebäude im Beaux-Arts-Stil, entworfen vom New Yorker Büro Palmer & Hornbostel nach einem landesweiten Wettbewerb. Es gliedert sich in drei Zonen: einen dreigeschossigen Sockel mit Büro des Bürgermeisters, Ratssaal und Anhörungsräumen, einen zehngeschossigen Büroturm und einen zweigeschossigen Aufbau mit Uhrturm. Weißer Granit und Terrakotta kleiden das Äußere, weißer und schwarzer Marmor das Innere.
Das Gebäude wurde 1914 fertiggestellt und war damals das höchste Bauwerk westlich des Mississippi River. Seine Entstehung markierte einen wichtigen Moment in der Architekturgeschichte der westlichen Vereinigten Staaten.
Das Gebäude trägt den Spitznamen „Hochzeitstorte von Bürgermeister Mott“, nach Frank Kanning Mott, dem früheren Bürgermeister, der die Anleihe durchsetzte und im Jahr des Baubeginns heiratete. Das Stadtsiegel von Oakland zeigt das Rathaus.
Das Gebäude liegt an der Frank H. Ogawa Plaza im Stadtzentrum und ist für Besucher zugänglich. Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen gibt es an der Rezeption oder auf der städtischen Website.
Die Gummilager unter dem Rathaus von Oakland wurden erst nach dem Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 eingebaut, nicht beim Bau: Stahlstützen im Fundament wurden durchtrennt und ersetzt, Stahlträger und Betonwände ergänzt, im Rahmen einer 85 Millionen Dollar teuren Sanierung. Heute kann sich das Gebäude seitlich 45 bis 50 Zentimeter bewegen.
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