Museum of Art and Digital Entertainment, Videospielmuseum in Oakland, Vereinigte Staaten
Das Museum of Art and Digital Entertainment ist ein Kunstmuseum im Zentrum von Oakland, das sich der Geschichte von Videospielen und digitalen Medien widmet. Es beherbergt eine große Sammlung spielbarer Konsolen und Geräte aus verschiedenen Jahrzehnten sowie digitale Kunstwerke in mehreren Ausstellungsräumen.
Das Museum entstand aus einer Sammlung von Atari- und ColecoVision-EPROMs, die der Journalist Alex Handy im Juli 2008 auf dem Flohmarkt des Laney College fand. Freiwillige zeigten die ersten Stücke auf der GDC 2011, und nach einer Kickstarter-Kampagne eröffnete das MADE im November 2011 in der 610 16th Street in Oakland. Eine im Juni 2015 eingestürzte Klassenzimmerdecke führte zum Umzug in die 3400 Broadway, wo es im Februar 2016 wiedereröffnete. Nach der pandemiebedingten Schließung im März 2020 öffnete es im Juni 2022 im Zentrum von Oakland erneut.
Das Museum zeigt Videospiele nicht als bloße Unterhaltung, sondern als künstlerische Ausdrucksform, die in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist. Besucher können spielbare Originalkonsolen und Kunstwerke entdecken, die direkt auf die digitale Spielkultur Bezug nehmen.
Das Museum liegt im Zentrum von Oakland, in der Nähe eines BART-Bahnhofs, und ist daher gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer spielbare Exponate ausprobieren und Workshops besuchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag einplanen.
Das Museum bewahrt aktiv spielbare Versionen von Spielen und Konsolen, die anderswo längst verloren gegangen sind, und ist damit eine der wenigen Einrichtungen weltweit, die digitale Medien auf diese Weise konserviert. Viele Exponate stammen aus privaten Schenkungen von Sammlern, die ihr Material nirgendwo anders unterbringen konnten.
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