Humboldt meridian, Hauptmeridian in Nordkalifornien, Vereinigte Staaten.
Der Humboldt-Meridian ist eine Referenzlinie in Nordkalifornien, die bei Längengrad -124,120589 verläuft und als Hauptbezugslinie für Vermessungen in der Region dient. Diese Linie bildet zusammen mit Breitengradlinien das Vermessungsgitter, das Landparzellen definiert und Grenzen markiert.
Der Meridian wurde 1853 als Teil des Systems zur Vermessung und Aufteilung von Bundesländereien während der westlichen Expansion eingerichtet. Er half Vermessern dabei, riesige Territorien systematisch zu kartografieren und Landansprüche zu organisieren.
Diese Grenzlinie hat die Besiedlung und Landnutzung in Nordkalifornien geprägt und prägt bis heute, wie Menschen ihr Land organisieren und wahrnehmen. Sie ist in den Grundstücksgrenzen und den historischen Siedlungsmustern der Region immer noch sichtbar.
Um diese Linie zu sehen oder zu verstehen, kann man historische Vermessungsmarker und Grenzsteine in der Landschaft finden, die oft an Kreuzungen oder wichtigen Vermessungspunkten platziert sind. Wer sich für Vermessungsgeschichte interessiert, findet in lokalen Behördenarchiven und Landvermessungsbüros weitere Informationen zu diesem System.
Diese Linie ist nicht als physische Struktur sichtbar, sondern existiert als unsichtbares Netzwerk in den Vermessungsunterlagen und den Grundstücksgrenzen, die darauf basieren. Viele Menschen fahren täglich über diese Linie, ohne zu wissen, dass sie eine der grundlegendsten Referenzen der amerikanischen Landverwaltung kreuzen.
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