Bishop's House, former archdiocese residence in Portland, Oregon, USA
Das Bischofshaus ist ein dreigeschossiges Gebäude im Stil der Neogotik, das 1879 in der Innenstadt von Portland erbaut wurde. Die Struktur zeigt charakteristische gotische Merkmale wie Spitzbögen und dekorative Steindetails, mit einem steilen Satteldach, das an eine Bischofsmütze erinnert, und wurde mit Granitsteinen errichtet, die auf dem Columbia River transportiert wurden.
Das Gebäude wurde 1879 erbaut, als die katholische Kirche ihren Sitz von Oregon City nach Portland verlegte und ein würdiges Domizil für ihren Bischof benötigte. Obwohl ursprünglich als Residenz konzipiert, diente es erst ab 1893 diesem Zweck, bevor der Bischof nach der Fertigstellung des neuen Doms 1885 an einen anderen Ort zog.
Das Bischofshaus trägt den Namen seiner ursprünglichen Bestimmung als Residenz des Bischofs und ist heute ein Zeichen der katholischen Präsenz in Portlands Geschichte. Das Gebäude wird heute von verschiedenen Unternehmen genutzt, darunter ein libanesisches Restaurant, das dem historischen Ort neues Leben einhaucht und die sich verändernde Nutzung des Raums widerspiegelt.
Das Gebäude befindet sich in der Yamhill Historic District in der Innenstadt und ist zu Fuß erreichbar, mit vielen anderen historischen Strukturen in der Nähe, die einen Spaziergang wert sind. Das Erdgeschoss beherbergt heute Geschäfte und ein Restaurant, das Besuchern einen einfachen Zugang bietet, um die historische Fassade und die architektonischen Details von außen zu bewundern.
Während der Prohibitionszeit in den 1920ern bis 1930ern wurde das Gebäude heimlich als Ort zum illegalen Alkoholverkauf genutzt, mit kleinen Gucklöchern, die heute noch sichtbar sind. Darüber hinaus wird angenommen, dass das Gebäude über eine Telefonleitung mit der Polizeizentrale verbunden war, was den geheimen Aktivitäten im Inneren zusätzliche Komplexität verlieh.
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