Columbia River Gorge, Canyon im Pazifischen Nordwesten, Vereinigte Staaten.
Columbia River Gorge ist eine Schlucht, die sich über 130 Kilometer durch die Cascade Range zieht und die Bundesstaaten Washington und Oregon trennt. Die Felswände steigen auf beiden Seiten bis zu 1200 Meter über dem Flussbett empor und bilden einen natürlichen Korridor zwischen Bergketten.
Indigene Stämme errichteten hier vor mehr als dreizehn Jahrtausenden Fischereiplätze, die sie über Generationen nutzten. Celilo Falls bildete bis zur Überflutung durch einen Staudamm im 20. Jahrhundert einen bedeutenden Versammlungsort für Handel und Fischfang.
Der Name stammt aus der Zeit, als William Robert Broughton den Fluss 1792 nach seinem Schiff Columbia Rediviva benannte. Heute sieht man entlang der Schluchtwände Felszeichnungen indigener Völker und Orte, an denen seit Jahrhunderten Lachse gefangen werden.
Der Besuch ist über das ganze Jahr möglich, wobei Herbst und Frühling mildere Temperaturen und weniger Gedränge bieten. Viele Aussichtspunkte und Wanderwege liegen direkt an den Hauptstraßen und sind auch für weniger erfahrene Wanderer zugänglich.
Mehr als neunzig Wasserfälle befinden sich auf der Seite von Oregon, wobei einige direkt von der Straße aus sichtbar sind. Multnomah Falls zählt mit seiner Fallhöhe von 190 Metern zu den höchsten Wasserfällen in den kontinentalen Vereinigten Staaten.
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