Tacoma, Hafenstadt in Washington, Vereinigte Staaten
Tacoma ist eine Hafenstadt im Bundesstaat Washington, die sich über mehrere Hügel zwischen dem Puget Sound und Mount Rainier erstreckt, mit Wohnvierteln oberhalb der Commencement Bay und einem Hafenbecken für Frachtschiffe. Die Stadt verbindet ältere Straßenzüge mit Backsteingebäuden im Zentrum und neuere Wohngebiete, die sich in Richtung der umliegenden Vororte ausbreiten.
Die Eisenbahngesellschaft Northern Pacific wählte den Ort 1873 als westlichen Endpunkt ihrer transkontinentalen Strecke und verwandelte damit ein kleines Sägewerklager in eine schnell wachsende Hafenstadt. Holzindustrie und Schiffbau prägten die Wirtschaft bis Mitte des 20. Jahrhunderts, als Hafen und Militärstützpunkte an Bedeutung gewannen.
Arbeiter aus Italien, Skandinavien und dem Balkan hinterließen Spuren in den Stadtteilen rund um Hilltop und South Tacoma, wo kleine Bäckereien und Restaurants noch heute deren Küchen fortführen. Am Wochenende versammeln sich Familien in den Parks entlang der Bucht, während Food Trucks und Marktstände lokale Erzeugnisse und selbstgemachte Speisen anbieten.
Eine Stadtbahn verbindet das Zentrum mit dem Museumsviertel, während Regionalzüge werktags regelmäßig nach Seattle fahren. Die meisten Museen und Uferbereiche liegen zu Fuß oder mit kurzen Busfahrten vom Zentrum entfernt erreichbar.
Eine Oberschule oberhalb der Bucht wurde 1891 als Grand Hotel begonnen und nie fertiggestellt, bis die Stadt das Gebäude kaufte und es 1906 zum Schulgebäude umbaute. Die Steinmauern und Türme im Stil der französischen Renaissance prägen die Küstenlinie und dienten als Kulisse für Filme über amerikanische Highschools.
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