Paradise Ice Caves, Gletscherhöhlen im Mount Rainier Nationalpark, Washington, Vereinigte Staaten.
Die Paradise Ice Caves waren ein Netzwerk von Eistunneln, das sich innerhalb des Paradise-Gletschers am Mount Rainier erstreckte. Die Hohlräume wiesen beeindruckende blaue Eiswände und Decken auf, die das Licht auf faszinierende Weise reflektierten.
Die Höhlen entstanden vor Tausenden von Jahren durch das ständige Schmelzen und Fließen von Wasser im Inneren des Gletschers. Sie waren ein Naturwunder des Parks, bis der Gletscherschwund in den 1990er Jahren zum Zusammenbruch der Gänge führte.
Die Höhlen zogen zahlreiche Wissenschaftler und Erforscher an, die durch umfangreiche Forschungen zum Verständnis der Gletscherformationen beitrugen.
Diese Höhlen sind heute nicht mehr zugänglich, da der Gletscher seit Jahren schmilzt und schrumpft. Wer die Geschichte des Ortes erkunden möchte, kann sich in den Park-Besucherzentren über die ehemaligen Höhlen informieren und andere Wanderwege zur Gletscherbeobachtung nutzen.
Im Jahr 1978 waren die Höhlen mit etwa 13 Kilometern vermessener Passagen das längste dokumentierte Gletscher-Höhlensystem der Welt. Diese bemerkenswerte Länge machte sie zu einem wichtigen Fokus für Glaziologen und Höhlenforscher aus der ganzen Welt.
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