Bamfield Marine Sciences Centre, Meeresforschungszentrum in Bamfield, Kanada.
Das Bamfield Marine Sciences Centre ist eine Forschungsanlage an der Westküste von Vancouver Island mit Laboren, Wassertanks und Feldstationen. Die Anlage erstreckt sich über verschiedene Küstenumgebungen und dient der Untersuchung von Meeresorganismen und Umweltbedingungen.
Der Ort entstand 1972 auf dem Gelände einer ehemaligen Kabelstation der Pacific Cable Board, die von 1901 bis 1959 transatlantische Telegrafenkabel betrieb. Die Umnutzung der historischen Infrastruktur als Forschungszentrum zeigt den Wandel der Küstennutzung im 20. Jahrhundert.
Die Forschungsanlage arbeitet auf dem Gebiet der Huu-ay-aht First Nations und bezieht lokale Gemeinschaften in Projekte zur Untersuchung von Meeresökosystemen ein. Besucher können die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und indigenen Partnern in den alltäglichen Forschungsabläufen beobachten.
Die Anlage bietet das ganze Jahr über Unterkünfte und Laboreinrichtungen für Studenten aus fünf kanadischen Universitäten an. Der Ort erfordert Vorbereitung, da er abgelegen liegt und die meisten Besuche Teil von Forschungsprogrammen sind.
Von 1969 bis 1980 sammelte die Anlage kontinuierlich Temperatur- und Salzgehaltsdaten für ein regionales ozeanographisches Programm. Diese langfristigen Messreihen bilden heute eine wichtige historische Grundlage für den Vergleich mit modernen Meeresbedingungen.
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