USS Triton, Nuklear-U-Boot bei Puget Sound Naval Shipyard, Vereinigte Staaten
Die USS Triton war ein Kernkraftunterseboot, das bei der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington, gebaut wurde und als Radarwachboot Dienst tat. Das Schiff war ungefähr 137 Meter lang und hatte eine Verdrängung von etwa 5.900 Tonnen, angetrieben von zwei Kernreaktoren.
Das Schiff wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts als einer der fortschrittlichsten Unterseeboote seiner Zeit gebaut und in den 1950er Jahren in Dienst gestellt. Es spielte eine wichtige Rolle in der Überwachung während des Kalten Krieges und verkörperte die technologische Stärke der US-Marine.
Das Schiff war nach dem griechischen Gott Triton benannt und folgte damit nicht der üblichen Tradition, U-Boote nach Fischarten zu nennen. Diese Namenswahl machte das Schiff in der Marine ungewöhnlich und gab ihm eine besondere Identität.
Die Kommandozentrale und der Kommandoturm sind Besuchern im USS Triton Submarine Memorial Park in Richland, Washington, zugänglich. Der Ort bietet einen praktischen Zugang zu diesem historischen Schiff mit ausreichend Zeit zum Erkunden der Ausrüstung und Räumlichkeiten.
Das Schiff führte 1960 die erste untergetauchte Umsegelung der Erde durch und legte dabei Tausende von Seemeilen über 84 Tage zurück. Diese Leistung zeigte damals die Fähigkeiten von Kernkraftunterseebooten und ihren großen Reichweite ohne Auftauchen.
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