Bainbridge Island Japanese American Exclusion Memorial, Nationales Denkmal auf Bainbridge Island, Vereinigte Staaten
Das Bainbridge Island Japanese American Exclusion Memorial ist eine Gedenkstätte, die an die erzwungene Vertreibung von 276 Japanisch-Amerikanern im Jahr 1942 erinnert. Die Anlage besteht aus Granit- und Zedernpaneelen an einer 276 Fuß langen Wand sowie einem 150 Fuß langen Zedernzaun mit 276 identischen Pfosten.
Bainbridge Island war der erste Ort in den USA, an dem Japanisch-Amerikaner gemäß der Direktive 9066 ihre Häuser verlassen mussten. Diese Massenvertreibung markierte den Beginn eines nationalen Umsiedlungsprogramms, das Zehntausende weitere Familien während des Zweiten Weltkriegs betraf.
Der Ort dient als Gedenkstätte für die japanisch-amerikanische Gemeinde und zeigt durch seine Gestaltung die menschliche Dimension dieser historischen Ungerechtigkeit. Besucher können hier die Namen und persönlichen Geschichten der Vertriebenen lesen und verstehen, wie diese Ereignisse einzelne Familien betrafen.
Das Memorial ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang für Besucher zugänglich und befindet sich an einem ruhigen Ort am Wasser. Der Ort kann leicht zu Fuß erkundet werden, und geführte Touren sind über das Bainbridge Island Historical Museum erhältlich.
Der Zaun mit 276 Pfosten wurde so gestaltet, dass jeder Pfosten dem Rhythmus der Jahreszeiten folgt und sich natürlich verändert, während das Holz altert. Diese lebendige Komponente bedeutet, dass kein Besuch dem anderen gleicht und das Memorial sich selbst immer wieder neu darstellt.
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