Puget Sound, Meeresarm in Washington, Vereinigte Staaten.
Der Puget Sound ist eine Meeresbucht im Bundesstaat Washington, die sich über 160 Kilometer von Deception Pass bis Olympia erstreckt und am Point Jefferson zwischen den Orten Indianola und Kingston eine Tiefe von 283 Metern erreicht. Zahlreiche Inseln liegen verstreut im Wasser, während sich an den Ufern dicht bewaldete Hügel erheben, die an vielen Stellen direkt bis ans Wasser reichen.
Im späten 18. Jahrhundert führte Lieutenant Peter Puget, der George Vancouver 1792 begleitete, detaillierte Vermessungen dieser Gewässer durch, was zur Benennung des Meeresarmes führte. Zuvor lebten hier seit Jahrtausenden Ureinwohner-Stämme an den Ufern, bevor europäische Entdecker die Küste erreichten.
Die Ortschaften rund um den Puget Sound leben vom Meer, mit Fischerbooten, die morgens Krabben und Lachs anlanden, während die Bewohner ihre Freizeit oft mit Kajakfahren oder Segeln verbringen. Bei Ebbe sieht man Familien, die nach Muscheln suchen, ein Zeitvertreib, der hier seit Generationen gepflegt wird.
Das Washington State Ferries-System betreibt regelmäßige Verbindungen zwischen Festlandstellen und den größeren Inseln und befördert sowohl Fahrzeuge als auch Fußgänger. Besonders an Wochenenden und im Sommer empfiehlt es sich, früh zur Fähre zu kommen, da die Wartezeiten dann länger ausfallen können.
Die Gewässer beherbergen über 100 Millionen Geoduck-Muscheln, die eine bedeutende kommerzielle Ressource darstellen und auf asiatischen Märkten besonders geschätzt werden. Diese Muscheln können über 100 Jahre alt werden und gehören zu den langlebigsten Tieren der Welt.
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