Quillayute Needles National Wildlife Refuge, Meeresschutzgebiet an der Küste von Washington, USA.
Das Quillayute Needles National Wildlife Refuge ist ein Meeresschutzgebiet an der Küste von Washington mit etwa 800 vorgelagerten Felsen, Riffen und Inseln, die sich über rund 160 Kilometer von Cape Flattery bis zum Copalis Beach erstrecken. Dieses zerklüftete Küstengebiet umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume mit felsigen Formationen, die von Meeresvögeln und Meeressäugern genutzt werden.
Das Schutzgebiet wurde 1907 von Präsident Theodore Roosevelt gegründet und zählt damit zu den frühesten Schutzbereichen für Seevögel in den USA. Diese Entscheidung markierte einen Wendepunkt beim Schutz dieser wichtigen Brutplätze vor übermäßiger Nutzung.
Das Schutzgebiet wurde in Absprache mit den Territorien der Quileute und anderer indigener Gemeinschaften eingerichtet. Die lokalen Völker haben diese Küste seit Generationen als Lebensraum genutzt und ihre Beziehung zur Natur prägt bis heute den Respekt vor diesem Ort.
Das Schutzgebiet selbst ist für Besucher nicht zugänglich, doch kann man die Inseln und Felsformationen von mehreren ausgewiesenen Aussichtspunkten entlang der Küste beobachten. Diese Standorte ermöglichen gute Fernsichten auf die Tierwelt, ohne die empfindlichen Nist- und Brutplätze zu stören.
Das Gebiet beherbergt über 70 Prozent aller Seevogelbrutstätten des Bundesstaates Washington. Papageitaucher graben hier Höhlen in die Felsklippen, während Murres auf schmalen Felsvorsprüngen nisten.
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