Pender Island, Insel in British Columbia, Kanada
Pender Island besteht aus North und South Pender, zwei Landmassen, die durch eine einspurige Brücke über einen Kanal verbunden sind. Das Gebiet umfasst kleine Dorfkerne, Küstenabschnitte, Wälder und landwirtschaftliche Flächen, die sich auf beiden Inselteilen verteilen.
Die Insel wurde von den Tswaut und Tseycum First Nations ursprünglich besiedelt und bewohnt. Sie erhielt ihren Namen von Kapitän Daniel Pender, der Ende des 19. Jahrhunderts die Küste von British Columbia kartografierte.
Die Küstengemeinden hier zeigen starke Verbindungen zur Schifffahrtsgeschichte und zur lokalen Fischereiwirtschaft, die noch heute das tägliche Leben prägt. Der Einfluss dieser Traditionen sieht man überall in den Häusern und kleinen Werkstätten der Dorfkerne.
Das Eiland ist mit Fähren von Swartz Bay und Tsawwassen erreichbar, mit zusätzlichen Verbindungen via Wasserflugzeuge. Bei der Ankunft ist es sinnvoll, ein Auto zu mieten oder mit dem Fahrrad die beiden Landesteile zu erkunden.
Die Region beheimatet Kanadas erstes Olivenhain auf der Waterlea Farm, wo die trockenen, sonnigen Bedingungen subtropisches Obst gedeihen lassen. Diese unerwartete Plantage nutzt den Regenschatten aus, der die Insel durch ihre Lage im Salish-Meer begünstigt.
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