Richmond, Küstenstadt in British Columbia, Kanada
Richmond liegt auf mehreren Inseln im Delta des Fraser River, die durch Brücken miteinander verbunden sind und von einem Netz aus Deichen vor Hochwasser geschützt werden. Die meisten Wohnviertel liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel, was die Landschaft flach und offen wirken lässt, mit Blick auf die Küstengebirge am Horizont.
Die Gemeinde entstand 1879 als Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Siedlungen und Fischerdörfern, die vor allem von japanischen und chinesischen Einwanderern gegründet wurden. Nach der Eröffnung des Flughafens auf Sea Island in den 1930er Jahren begann der Wandel von einer ländlichen Gegend zu einem Vorort von Vancouver.
Das Steveston-Viertel zeigt Holzhäuser aus dem späten 19. Jahrhundert entlang der Hafenfront, wo Fischer noch täglich morgens Lachs und Heilbutt direkt vom Boot verkaufen. Besucher können entlang der Mole gehen und dabei den Geruch von frisch gefangenem Fisch riechen, während sich Möwen um die Marktstände versammeln.
Die Canada Line verbindet alle Inseln direkt mit der Innenstadt von Vancouver, wobei die Fahrt etwa 25 Minuten dauert. Autofahrer sollten sich auf häufige Staus während der Hauptverkehrszeiten einstellen, besonders auf den Brücken zwischen den Inseln.
Die meisten Straßenschilder und Hinweistafeln im Zentrum erscheinen sowohl auf Englisch als auch auf traditionellem Chinesisch, was beim Navigieren durch die Stadt sofort auffällt. Viele Einkaufszentren haben ganze Etagen mit asiatischen Supermärkten, in denen man frischen Tofu, lebende Meeresfrüchte in Becken und Dutzende Reissorten findet.
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