Gulf Islands, Inselgruppe in British Columbia, Kanada.
Die Gulf Islands sind eine Inselgruppe in British Columbia, Kanada, die sich zwischen Vancouver Island und dem Festland über die Straße von Georgia erstreckt. Die Gruppe umfasst mehr als dreihundert bewaldete Inseln, von denen einige ständig bewohnt sind und andere nur von Seehunden und Seevögeln genutzt werden.
Indigene Völker lebten hier Jahrtausende lang, bevor europäische Siedler im neunzehnten Jahrhundert kamen. Die Neuankömmlinge gründeten Bauernhöfe und Fischereigemeinden, die bis heute das Leben auf den bewohnten Inseln prägen.
Die Inseln tragen Namen wie Saltspring, Mayne und Pender, die an frühe Siedler und natürliche Merkmale erinnern. Viele Bewohner pflegen Gemüsegärten und verkaufen ihre Ernte auf Bauernmärkten entlang der Hafenstraßen.
Eine Fähre verbindet die größeren Inseln mit Vancouver Island und dem Festland, wobei die Fahrt oft mehrere Stunden dauert. Die kleineren Inseln erreicht man nur mit Privatbooten oder Charterflügen, weshalb viele Besucher sich auf die zugänglicheren Orte konzentrieren.
Der milde Einfluss des Pazifiks ermöglicht es einigen Landwirten, ungewöhnliche Pflanzen wie Olivenbäume und Bananenpflanzen anzubauen. Diese Kulturen gedeihen dank geschützter Mikroklimata, obwohl Schnee auf anderen Teilen der Inseln im Winter fallen kann.
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