Frances Street Squats, Wohnungsproteststandort in Vancouver, Kanada
Frances Street Squats waren sechs besetzte Häuser in Vancouver, von denen eines ab 1990 speziell für Frauen vorgesehen war. Die Häuser befanden sich auf einem Grundstück, das ein Entwickler zum Abriss geplant hatte.
Von Februar bis November 1990 waren etwa 36 Menschen in den Häusern eingezogen, nachdem ein Entwickler das Grundstück erworben hatte. Im November führte eine Polizeioperation mit Hunderten von Beamten zur Räumung aller Gebäude.
Die Bewohner schufen einen Gemeinschaftsgarten und einen kostenlosen Laden und gründeten die Squatters Alliance of Vancouver East, um für bezahlbaren Wohnraum einzutreten. Diese Initiative zeigte, wie Menschen aktiv Orte gestalteten, um ihre Gemeinschaft zu unterstützen.
Die Standorte sind nicht mehr zugänglich, da die Gebäude nach der Räumung abgerissen wurden und heute nichts mehr an diesem Ort steht. Informationen über die Squats lassen sich durch lokale Archive und historische Berichte einsehen.
Jedes besetzte Haus erhielt seinen eigenen Namen von den Bewohnern, darunter Big House, Didley Squat, Eco Squat, Stein House, Token Squat und Bush Wimmins. Diese Namen spiegelten die unterschiedlichen Werte und Charaktere jedes Hauses wider.
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