Trans Am Totem, Öffentliche Skulptur an der Quebec Street und Milross Avenue, Vancouver, Kanada.
Der Trans Am Totem ist eine Kunstinstallation aus fünf übereinander gestapelten Autos auf einem Zedernstamm in der Nähe von False Creek. Die Konstruktion erreicht etwa zehn Meter Höhe und nutzt Solarenergie, um die Scheinwerfer und Rücklichter der Fahrzeuge nachts zum Leuchten zu bringen.
Das Werk wurde 2015 für die Vancouver Biennale von Künstler Marcus Bowcott erschaffen. Die Idee entstand aus seinen Beobachtungen von Autos, die als Sperrmittel an Flussufern verwendet wurden.
Der Titel verweist auf das oberste Auto, einen Pontiac Trans Am, und auf die totemartige Stapelung von fünf Fahrzeugen auf einem Zedernstumpf. Bowcott nannte das Werk eine „skulpturale Antwort“ auf den städtischen Ort, ebenso eine Feier von Mobilität und Technik wie eine Kritik der Wegwerfkultur. Die Autos stiftete ein lokaler Schrotthändler, Bowcott lackierte sie neu.
Die Skulptur steht nicht mehr an der Ecke Quebec Street und Milross Avenue: Sie wurde am 15. August 2021 abgebaut, und 2025 sucht die Stadt Vancouver noch einen neuen Standort. Ein geplanter Umzug an das Südende der Granville Street Bridge wurde nach Protesten von Anwohnern verworfen. Vor einem Besuch die aktuellen Angaben prüfen.
Der Holzsockel stammt vom Stumpf einer alten Riesen-Lebensbaum-Zeder aus dem Süden von Vancouver Island, der der Länge nach halbiert wurde, um die zentrale Stahlsäule zu ummanteln. Die fünf Autos stiftete ein lokaler Schrotthändler; Bowcott lackierte sie selbst neu.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.023 Mitwirkenden weltweit.